Wenn ein Aufzug zwischen den Stockwerken die Leistung verliert, soll die Maschinenbremse die Kabine anhalten, bevor die Fangvorrichtung überhaupt eingreifen muss. Bei den meisten Aufzugskonstruktionen beruht diese erste Wirkung auf Reibung: Ein federbelasteter Bremsschuh drückt gegen eine Trommel oder Scheibe auf der Motorwelle. Normalerweise hält das elektromagnetische Feld den Schuh von der Trommel fern; Wenn die Leistung nachlässt, erledigt die Feder die Arbeit. Das ist die Grundlage eines Aufzugbremssystems. Es basiert auf einem einfachen Prinzip: Wenn die Elektrizität verschwindet, entsteht Bremskraft.
Kernkomponenten: Woher die Bremskraft kommt
Ein Aufzugsbremssystem ist kein einzelnes Gerät. Es handelt sich um eine Kette unabhängiger Sicherheitsschichten, die jeweils so konzipiert sind, dass sie funktionieren, wenn die darüber liegende Schicht nicht funktioniert. Der richtige Weg, es zu verstehen, besteht darin, sich die Hauptkomponenten und die von ihnen erwarteten Aufgaben anzusehen.
FKD-R50 Rollenführungsschuh für kleine Personenaufzüge Dieser Rollenführungsschuh aus Polyurethan eignet sich für kleine Personenaufzüge mit 0,75 m/s und wird häufig als Ersatz für Gleitführungsschuhe verwendet. Es ist besonders relevant für Aufzüge in Luxusvillen, da es ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine reibungslose Führung bietet. Produkt anzeigen → Im Zentrum des Systems steht die Maschinenbremse. Es ist auf der Motorwelle montiert und funktioniert normalerweise durch Magnetauslösung. Im Normalbetrieb erregt Spannung eine Spule, die die Bremsbacken von der rotierenden Oberfläche wegzieht. Wenn die Stromversorgung unterbrochen wird – absichtlich durch die Steuerung oder unbeabsichtigt während eines Stromausfalls – übernehmen Federn und klemmen die Bremsbacken an der Welle oder Scheibe fest. Da dieser Mechanismus auf Federkraft basiert, gilt er als ausfallsicheres Gerät: Wenn die Maschine aus irgendeinem Grund die Leistung verliert, wird die Bremse aktiviert.
Die zweite Schicht ist der Geschwindigkeitsbegrenzer. Wenn das Fahrzeug schneller als die Nenngeschwindigkeit fährt, löst der Regler aus. In gängigen europäischen Aufzugsnormen wie EN 81 liegt dieser Auslösepunkt typischerweise bei etwa 115 % der Nenngeschwindigkeit. Der Begrenzer sendet dann ein mechanisches Signal an die Fangvorrichtung.
Die Sicherheitsausrüstung ist der Teil, den man normalerweise im Kopf hat, wenn man von einer Notbremse spricht. Es wird am Fahrzeugrahmen montiert und direkt auf die Führungsschiene geklemmt. Beim Auslösen verbeißen sich die Flächen der Fangvorrichtung in die Schiene und bringen den Wagen durch Reibung zum Stehen. Hier wird die Führungsschiene zum entscheidenden Teil der Bremskette. Die Schiene muss glatt, gerade und sauber genug sein, damit die Fangvorrichtung zuverlässigen Halt entwickelt. Jeder Defekt an der Schienenoberfläche wirkt sich direkt darauf aus, wie schnell und gleichmäßig der Wagen anhält.
Die dritte Schicht ist der Puffer am Schachtboden. Es kommt nur dann zum Tragen, wenn das Auto nach getaner Arbeit der Fangvorrichtung noch über kinetische Energie verfügt. Puffer absorbieren den letzten Teil der Bewegung und begrenzen den Verzögerungsimpuls, den die Passagiere sonst spüren würden.
- Maschinenbremse: normales Stoppen und Halten.
- Regler: Übergeschwindigkeitserkennung.
- Fangvorrichtung: Notschienenklemmung.
- Puffer: Endenergieaufnahme.
Notfallszenario: Wie das Bremssystem reagiert
Stellen Sie sich einen Aufzug vor, der zu schnell wird, wenn er sich einem Treppenabsatz nähert. Was genau passiert?
- Die Steuerung erkennt die anormale Geschwindigkeit und löst zunächst die Maschinenbremse.
- Wenn die Bremse das Fahrzeug nicht anhalten kann, reagiert der Regler auf das Übergeschwindigkeitssignal.
- Der Begrenzer zieht die Fangvorrichtung, die die Führungsschiene festklemmt.
- Das Auto verzögert mit einer hohen, aber kontrollierten Reibungskraft.
- Bewegt sich der Wagen am Ende des Schachts noch, fängt der Puffer den finalen Aufprall auf.
Was viele Wartungsteams vergessen, ist, dass die Leistung der Notbremse davon abhängt, wie die Führungsschiene durch die Teile behandelt wird, die täglich darauf laufen. Hier kommen Führungsschuhprodukte ins Spiel. Ein abgenutzter, falsch ausgerichteter oder schlecht ausgewählter Führungsschuh kann Spuren, Ölflecken oder Riefen auf der Schiene hinterlassen. Mit der Zeit verringern diese Mängel die Reibungsfähigkeit der Fangvorrichtung. Die Glätte der Lauffläche ist also nicht nur eine Frage des Komforts, sondern wirkt sich auch direkt auf das Bremssystem aus. Wenn Sie bereits seltsame Geräusche oder Zittern bemerken, kann das ein Zeichen dafür sein Vibrationen, die durch Probleme mit den Führungsschuhen verursacht werden .
Wartung und Auswahl: So bleibt das System zuverlässig
Wenn ein Aufzugsbremssystem ausfällt, handelt es sich selten um ein einzelnes dramatisches Ereignis. Üblicherweise häufen sich langsam kleine Probleme: Der Bremsbelag ist abgenutzt, eine Feder hat an Spannung verloren, die Schienenoberfläche ist beschichtet oder der Spalt der Fangvorrichtung ist außerhalb der Spezifikation. Daher sollte sich die vorbeugende Wartung auf vier Punkte konzentrieren: Überprüfen Sie zunächst, ob die Maschinenbremse vollständig gelöst ist, wenn die Steuerung den Fahrbefehl gibt. Zweitens: Stellen Sie sicher, dass sich der Begrenzer und das Fangvorrichtungsgestänge frei bewegen können. Drittens prüfen Sie die Oberfläche der Führungsschiene und den Zustand des Führungsschuhs. Viertens überprüfen Sie den Pufferölstand oder den Zustand der Feder.
Wenn Sie bei einem normalen Stopp ein knirschendes Geräusch hören, sollten Sie zunächst nicht die Bremstrommel selbst, sondern die Komponenten überprüfen, die mit der Führungsschiene interagieren. Oft werden die Geräusche und Vibrationen durch ein abgenutztes Schuhfutter verursacht. Das ist eine einfache Austauscharbeit, aber wenn sie ignoriert wird, kann die Riefenbildung auf der Schiene später die Klemmleistung der Fangvorrichtung beeinträchtigen. In diesem Sinne hat ein kleiner Teil wie der Führungsschuhbelag einen direkten Einfluss auf die Gesamtleistung des Bremssystems.
FKD-T001 Aufzugsführungsschuhauskleidung mit mehreren Dickenoptionen Diese in 120 mm Breite und mehreren Stärken erhältliche Auskleidung reduziert die Schienenreibung und schützt die Führungsschiene. Die Auswahl eines Qualitätsbelags trägt dazu bei, den Schienenzustand aufrechtzuerhalten, Vibrationen zu reduzieren und so die Belastung des Bremssystems zu verringern. Produkt anzeigen → Auch die Auswahl ist wichtig. Bei der Auswahl eines Ersatzbelags oder eines Führungsschuhs müssen Sie die Materialhärte, die Verschleißfestigkeit und die Maßtoleranz prüfen. Da die Auskleidung auf derselben Schiene läuft wie die Fangvorrichtung, hilft die Wahl eines Produkts mit guter Verschleißfestigkeit dabei, die Schiene jahrelang in gutem Zustand zu halten. Ein hochwertiger Führungsschuh kann außerdem Vibrationen reduzieren, was wiederum das Bremssystem unnötig belastet. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Wartungsteams für einen dedizierten Produktpalette der Führungsschuhe für ihre Betriebsbedingungen ausgelegt.
Häufig gestellte Fragen zu Aufzugsbremssystemen
F1: Was macht das Bremssystem des Aufzugs?
Es stoppt und hält das Auto während des normalen Betriebs und sorgt für eine Notbremsung, wenn das Auto zu schnell fährt.
F2: Wie funktioniert die Notbremse des Aufzugs?
Ein Geschwindigkeitsbegrenzer erkennt die hohe Geschwindigkeit und löst die Fangvorrichtung aus, die die Führungsschiene festklemmt, um die Kabine mechanisch anzuhalten.
F3: Was ist der Unterschied zwischen der Maschinenbremse und der Fangvorrichtung?
Die Maschinenbremse ist eine federbetätigte elektrische Bremse am Motor; Die Fangvorrichtung ist eine mechanische Vorrichtung, die an der Führungsschiene greift.
F4: Warum macht mein Aufzug beim Anhalten ein knirschendes Geräusch?
Häufige Ursachen sind verschlissene Bremsbacken, verschlissene Führungsschuhbeläge oder eine zerkratzte Führungsschienenoberfläche.
F5: Wie oft sollte das Bremssystem des Aufzugs überprüft werden?
Gemäß den meisten Wartungsvorschriften werden die Bremse und der Regler mindestens alle sechs Monate überprüft; verschlissene Teile werden bei Bedarf ausgetauscht.
F6: Was führt dazu, dass ein Aufzug nicht genau auf der Etage anhält?
Die Ursache kann eine schlecht eingestellte Bremse, eine unebene Führungsschiene oder ein Controller-Problem sein, das eine Systemdiagnose erfordert.
